Bei der Projektarbeit handelt es sich um eine Unterrichtsform für den Erwerb des Realschulabschlusses. Besonders im Hinblick auf die Vorbereitung einer beruflichen Ausbildung ist die erfolgreiche Lösung komplexer Aufgaben eine Herausforderung für den Schüler und ein Schritt zur Bewältigung der Anforderungen des weiteren Lebens. Die Projektarbeit entspricht in besonderer Weise der Ausrichtung der Regelschule.

Sie ist eine spezifische Form des Unterrichts, wobei der Schüler während der Arbeit im Projekt, d.h. im Prozess der Erstellung eines Produktes, erworbene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Selbstverantwortung und eigene Ideen nachweisen muss. Die komplexe Form des Lernens durch eine Projektarbeit greift die Intentionen der Lehrpläne mit ihrem mehrdimensionalen Lernansatz auf.

Mehr als die anderen Unterrichtsformen fordert und fördert die Projektarbeit Kooperations- und Teamfähigkeit und ermöglicht diese sinnvoll in die Bewertung einzubeziehen. Sie verlangt vom Schüler langfristig zu planen, sich die Zeit einzuteilen, selbstständig zu recherchieren, sein Thema einzugrenzen, ein Produkt anzufertigen, seinen Arbeitsprozess zu dokumentieren, sich in der Präsentation argumentativ mit dem Thema zu beschäftigen.

Bei der Projektarbeit handelt es sich nicht vorrangig um eine schriftliche Arbeit, sondern um die Arbeit in bzw. an einem Projekt. Während der Zeit der Projekterstellung wird die Arbeitsweise des Schülers beobachtet und eingeschätzt. Die Teilnoten für den Prozess, das Produkt und die Präsentation werden zu einer Gesamtnote zusammengefasst, welche als "Fachnote" auf dem Zeugnis erscheint.

Rechtliche Grundlage:   § 47a Thüringer Schulordnung

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